Der deutsche «Albert Anker»

Der deutsche «Albert Anker»

Schon zu Lebzeiten wird Albert Anker, selbst Vater von sechs Kindern, ge­schätzt für sei­ne psy­cho­lo­gi­sie­ren­den Portraits von Jungen und Mädchen. In sei­nen Bildern spie­gelt sich oft­mals die Überzeugung des Künstlers, dass die schu­li­sche Bildung das wich­tigs­te Lebenselixier für Kinder sei. Der deut­sche Maler Franz Thöne ver­folg­te ei­nen ähn­li­chen Ansatz.

Pablo Picasso und seine Begeisterung für afrikanische Kunst

Pablo Picasso und seine Begeisterung für afrikanische Kunst

«Der be­rühm­tes­te Künstler des 20. Jahrhunderts» – bis zum 26. Mai 2019 fin­det in der Fondation Beyeler die Ausstellung «Der jun­ge Picasso – blaue und rosa Periode statt». Die Schau zeigt, wie sich der Künstler auf die Suche nach im­mer neu­en Bildthemen und Ausdrucksformen be­gibt, wel­che um 1907 im Kubismus gip­feln. In sei­nen Kunstwerken hat Picasso die Wirklichkeit nie imi­tiert, son­dern «im­mer so ge­zeigt, wie sie ist», be­schreibt der Sohn des Künstlers – Claude Picasso – die künst­le­ri­sche Haltung Picassos. Dass der Künstler früh er­kennt, wie viel­fäl­tig die «Wirklichkeit» ist, zeigt sich in sei­ner zur da­ma­li­gen Zeit ein­ma­li­gen Begeisterungsfähigkeit für afri­ka­ni­sche- und ozea­ni­sche Kunstwerke. In die­ser Geschichte stel­len wir vier afri­ka­ni­sche Kunstwerke vor.

«Gurlitt und die Vergessenen»: Ein Gespräch mit Dr. Gerhard Schneider

«Gurlitt und die Vergessenen»: Ein Gespräch mit Dr. Gerhard Schneider

Eletto pu­bli­ziert re­gel­mäs­sig ein Gespräch mit ei­ner Persönlichkeit aus der Kunstwelt. Diese Gespräche fin­den in ei­nem Lieblingsrestaurant des Befragten statt. Ein Gespräch mit dem Historiker und Kunstsammler Dr. Gerhard Schneider.

Im Flugzeug mit Saint-Exupéry

Im Flugzeug mit Saint-Exupéry

Kurz vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges, 1939, sit­zen zwei be­deu­ten­de Persönlichkeiten ne­ben­ein­an­der in ei­nem Militärflugzeug: Am Steuerknüppel der Pilot und spä­te­re Verfasser des «Kleinen Prinzen», Antoine de Saint-Exupéry, und da­ne­ben Charles Lapique, da­mals Wissenschaftler und spä­ter welt­be­rühm­ter Maler.

Rudolf Häsler – Ein Berner Oberländer wird zum Weltbürger

Rudolf Häsler – Ein Berner Oberländer wird zum Weltbürger

Rudolf Häsler, der höchs­te aus­län­di­sche Staatsangestellte Kubas nach Ernesto «Che» Guevara und gleich­zei­tig avant­gar­dis­ti­scher Maler des Realismus: Der Künstler ge­hört zu den ei­gen­stän­digs­ten Schweizer Kunstschaffenden des 20. Jahrhunderts. Eletto pro­du­zier­te zum Abwechslungsreichen Leben des Künstlers so­wohl ei­nen Dokumentarfilm als auch eine 500-Seitige Künstlermonografie.

Otto Meyer-Amden: Ein rätselhafter Künstler mit mystischem Werk

Otto Meyer-Amden: Ein rätselhafter Künstler mit mystischem Werk

An ei­nem schö­nen Sonntagabend im Winter, am 15. Januar 1933, er­reicht die un­heil­ba­re Krankheit ih­ren Höhepunkt: Otto Meyer-Amden ver­langt an die­sem Tag sei­nen Freund und Arzt, Max Carl Herzog, an sein Sterbebett und bit­tet ihn um eine letz­te ärzt­li­che Hilfestellung. Am sel­ben Abend er­liegt er mit jun­gen 47 Jahren kampf­los sei­ner Krankheit. Seither ist es still ge­wor­den um Otto Meyer-Amden. Bis heu­te ist sein Werk Wenigen be­kannt und sein Leben und Schaffen kaum er­forscht. Dabei ist Meyer-Amden eine äus­serst ei­gen­stän­di­ge Ausnahmeerscheinung in der Schweizer Kunstwelt des 20. Jahrhunderts, die uns be­kann­te Künstler und de­ren Arbeiten mass­geb­lich be­ein­flusst hat. 10 Dinge, die man über sein Leben und sein Werk wis­sen muss.

Ein schönes Gesäss und der grosse Blumenstrauss

Ein schönes Gesäss und der grosse Blumenstrauss

Bis vor etwa vier­zig Jahren wa­ren Eingriffe in die Natur aus­schliess­lich Kunstschaffenden vor­be­hal­ten. Ein schö­nes Beispiel für mensch­lich ver­än­der­te Blumen ist das gross­for­ma­ti­ge Stilleben «Grosser Blumenstrauss» (1940) von Martin Lauterburg.

Hirschme­daillons und Surreal­ismen: Ein Gespräch mit Peter Fischer

Hirschme­daillons und Surreal­ismen: Ein Gespräch mit Peter Fischer

Eletto pu­bli­ziert re­gel­mäs­sig ein Gespräch mit ei­ner Persönlichkeit aus der Kunstwelt. Diese Gespräche fin­den in ei­nem Lieblingsrestaurant des Befragten statt. Ein Gespräch mit dem Kurator und Kunstsachverständigen Peter Fischer.

Gaga feat. Dürer: Apokalypt­ische Bildsprachen

Gaga feat. Dürer: Apokalypt­ische Bildsprachen

Der nach­fol­gen­de «Lupenblick» ent­hüllt über­ra­schen­de Details ei­nes be­deu­ten­den Meisterwerkes von Albrecht Dürer und schlägt die Brücke zu mo­der­nen und ge­gen­wär­ti­gen Kunstschaffenden – so­wohl der Filmermacher Fritz Lang als auch die US-Amerikanische Sängerin Lady Gaga ha­ben sich dem Thema «Apokalypse» bild­ne­risch an­ge­nom­men.

Ferdinand Hodler trifft Muse: Giulia als spätes Schlüsselwerk von Hodler

Ferdinand Hodler trifft Muse: Giulia als spätes Schlüsselwerk von Hodler

Im letz­ten Jahr jähr­te sich Ferdinand Hodlers Todestag zum 100. Mal. Mehrere Museen in der Schweiz und im Ausland ha­ben dem Jahrhundertkünstler gros­se Ausstellungen ge­wid­met und fo­kus­sier­ten da­bei ins­be­son­de­re die Auseinandersetzung des Künstlers mit der Natur. Obwohl Hodler mit dem Konzept sei­nen ei­ge­nen Stil de­fi­niert und die­sen öf­fent­lich pro­pa­giert, sind ins­be­son­de­re im Spätwerk ei­ni­ge Hauptwerke ent­stan­den, wel­che die «Weltformel» des Künstlers bre­chen. Die vor­lie­gen­de, gross­for­ma­ti­ge Tuschzeichnung ge­hört zu den schöns­ten Beispielen «frei­er» Arbeiten aus dem Spätwerk von Ferdinand Hodler. Eine kur­ze Geschichte über eine schick­sals­haf­te Begegnung zwi­schen Hodler und der Tänzerin Giulia.

Gebratene Flamingos und das grosse Fressen

Gebratene Flamingos und das grosse Fressen

Die be­sinn­li­che Zeit des Jahres liegt hin­ter uns und mit ihr lau­ter Feste und Feierlichkeiten. Tannenbäume wur­den ge­schmückt, Truthähne ge­stopft, Kerzen ent­flammt und Gläser ge­füllt. Man durch­bricht ge­mein­sam die Monotonie des Alltags, nimmt das Fest wie es fällt und er­gibt sich fröh­li­cher Ausgelassenheit. Eine Reise durch die Geschichte des Feierns an­hand von fünf Bildern.

Paul Signac, Louis Moilliet und Serge Brignoni: Wässrige Stilfindungen

Paul Signac, Louis Moilliet und Serge Brignoni: Wässrige Stilfindungen

Die in die­ser Geschichte the­ma­ti­sier­ten und an­ge­bo­te­nen Werke fas­sen künst­le­ri­sche Ausdrucksmöglichkeiten der Zeit um 1920 sehr schön zu­sam­men. Obwohl alle fünf Werke in Aquarell aus­ge­führt sind und etwa in das glei­che Jahr da­tie­ren, ist kei­ne ge­mein­sa­me Sprache aus­zu­ma­chen.

Urinal und Marmorplat­ten – Vier «Scholar Stones»

Urinal und Marmorplat­ten – Vier «Scholar Stones»

Erst in den letz­ten Jahren ist die Vielfalt der chi­ne­si­schen Kunst und de­ren Entwicklung ver­mehrt in ein glo­ba­les Bewusstsein zu­rück­ge­kehrt. Eine dies­be­züg­lich be­son­de­re Stellung neh­men so­ge­nann­te «Scholar Rocks» ein, wel­che hier an­ge­bo­ten wer­den: Felsbrocken, die we­gen ih­rer Form Tieren ähn­lich se­hen und Marmorplatten, de­ren Gesteinszeichnung an Gebirgszüge er­in­nern.